Die Code Week Baden-Württemberg wurde 2020 zum ersten Mal vom Kreativlabor Tinkertank kuratiert und koordiniert, gefördert wird sie von der Vector Stiftung. Seit 2020 ist Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg die Schirmfrau der Code Week Baden-Württemberg. Unterstützer ist Medienfokus BW. Netzwerkpartner sind der natec - Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg e. V. und die RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten.

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und somit alle Interessierten sind eingeladen, ihre Begeisterung für das Tüfteln, Hacken und Programmieren zu entdecken. Die Aktionswochen jedes Jahr im Herbst bieten die Chance, sich aktiv der Graswurzelbewegung “Code Week” anzuschließen und im spielerischen Umgang mit Technik zu zeigen, wieviel Spaß, Kreativität, Innovationsgeist und Teamwork in unserer Region verankert sind. Jede und jeder ist eingeladen, während der Code Week Baden-Württemberg Workshops und Aktivitäten anzubieten.
Die EU Code Week wurde 2013 ins Leben gerufen - seitdem wird die Bewegung von Ehrenamtlichen getragen. Unterstützt wird sie von der Europäischen Kommission und in Deutschland von einem Team aus ehrenamtlichen Botschafter*innen (Code Week Germany). Die Code Week ist eine Graswurzelbewegung. Egal ob Schule, Universität, Unternehmen, gemeinnützige Initiative oder engagierte Einzelperson - jede*r kann Veranstaltungen beisteuern. So entstehen jedes Jahr zehntausende Workshops und Mitmachangebote. Die Code Week bringt Menschen aus ganz Europa zusammen und fördert mit praxisorientierten Lernangeboten das Verständnis für eine zunehmend digitalisierte Welt.
Mehr Informationen zum Selbstverständnis der Code Week findet ihr hier.
Ihr habt Fragen zur Code Week Baden-Württemberg? Sprecht uns gerne an!
Speziell, wenn ihr aus der Region im südlichen Württemberg kommt, die das Gebiet mit den Eckpunkten Ulm und Tuttlingen bis zum Bodensee umfasst, ist Veronika für euch da.

Nora Hieronymus ist für die Programmplanung, Koordination und Kommunikation zuständig und steht euch für alle eure Fragen zur Verfügung.

Adelheid Dörling kümmert sich ums Organisatorische und die Pflege der Website und steht euch für alle Fragen zur Verfügung.

Veronika Weber-Schopp ist Projektmanagerin des Projekts MINT Discovery an der RWU und seit 2025 Ansprechpartnerin für die Code Week in der Region Südwürttemberg.

Die Code Week Baden-Württemberg ist ein Leuchtturm der MINT-Aktivitäten im Land. Sie bietet bereits zum siebten Mal in Folge Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Altersstufen in Baden-Württemberg eine einzigartige Gelegenheit, ihre digitalen Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen. Auch in diesem Jahr legt die Code Week Baden-Württemberg wieder ein attraktives und breites Veranstaltungsprogramm vor.
Dazu gehören beispielsweise Coding Events, Hackathons, Programmierkurse, Projekte an Schulen und KI-Workshops von etwa 100 Veranstaltern. Seit ihrem Start im Jahr 2020 ist die Code Week durchgängig gewachsen, hat sich in Baden-Württemberg erfolgreich verstetigt und damit eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben. Im vergangenen Jahr wurden über 300 Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen angeboten, die von über 5200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurden. Darüber freue ich mich ganz besonders. An diesen Erfolg wollen wir auch in diesem Jahr weiter anknüpfen. Denn digitale Kompetenzen und der sichere Umgang mit Künstlicher Intelligenz werden immer bedeutsamer für unseren Alltag. Sie nehmen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung zukunftsweisender Aufgaben, wie beispielsweise der Energie- und Verkehrswende, ein. Umso wichtiger ist es, insbesondere Kinder und Jugendliche frühzeitig, spielerisch und praxisnah an die Welt des Programmierens, des Tüftelns und der Robotik heranzuführen und ihre Begeisterung zu wecken. Außerdem zeigen die Angebote der Code Week Baden-Württemberg eindrucksvoll, welch vielfältige und spannende Zukunftsberufe und Chancen beispielsweise in der Kreativwirtschaft, in der Forschung oder in der Medien- und Games-Branche bereits bestehen und durchgängig neu hinzukommen.
Die Code Week Baden-Württemberg ermöglicht darüber hinaus spannende Kooperationen unterschiedlichster Akteure, fördert die Vernetzung der Anbieterinnen und Anbieter untereinander und erzeugt auf diese Weise wertvolle Synergieeffekte.
Hinter diesem Erfolgskonzept steht das Engagement und die Innovationskraft von zahlreichen, engagierten Akteurinnen und Akteuren im Land, die sich unermüdlich für die Weiterentwicklung der Code Week einsetzen.
Mein besonderer Dank gilt dem Kreativlabor Tinkertank, das seit 2020 mit großem Engagement die Aktivitäten im Land koordiniert. Danken möchte ich auch der Vector Stiftung, welche die vielfältigen Angebote von Anfang an großzügig finanziell unterstützt, sowie der Initiative MedienFokus BW, dem natec-Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. und der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten. Gastgeberin der großen Eröffnungsveranstaltung ist die experimenta in Heilbronn. Die Code Week Baden-Württemberg ist nur durch die Mitwirkung zahlreicher Initiativen, Organisationen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Einzelpersonen möglich. Auch ihnen danke ich für ihren wertvollen Beitrag und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende und inspirierende Code Week Baden-Württemberg 2026!
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, MdL
Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg
Tinkertank ist ein mobiles und stationäres Kreativlabor, das als Initiative der Interactive Media Foundation 2013 ins Leben gerufen wurde mit dem Ziel, Menschen zu kreativen und selbstorganisierten Prozessen der Lösungsfindung zu befähigen und das im Kontext von Technologie, Handwerk, Kultur, Wissenschaft und Digitalisierung.
Mehr als 600 Menschen erreichen wir jährlich mit unseren Workshops und Sommercamps für Kinder und Jugendliche, online in unseren Digitalräumen, mit unseren Kreativseminaren für Unternehmen und Unternehmungen, die ländlichen Regionen mit unserer “Mobile Maker Zone” und mit unseren Schulungen zu Mentoren und Mentorinnen.

Die Vector Stiftung wurde 2011 als unternehmensverbundene Stiftung gegründet. Die Stiftung besitzt 60 % der Anteile der Vector Informatik GmbH. 150 Projekte fördert die Vector Stiftung durchschnittlich mit jährlich etwa 8 Millionen Euro. Seit 2011 hat sie mehr als 45 Millionen Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt. Die Vector Stiftung ist auf den Gebieten Forschung, Bildung und Soziales Engagement in Baden-Württemberg tätig. Der Förderschwerpunkt liegt in ingenieurwissenschaftlichen Forschungsprojekten, in der MINT-Bildung und in der Bekämpfung der Wohnungs- und Jugendarbeitslosigkeit.
Die Vector Stiftung unterstützt die Code Week Baden-Württemberg im Rahmen ihres Engagement für die MINT-Bildung. Die Code Week Baden-Württemberg wird 2020 erstmalig Initiativen in Baden-Württemberg zusammenbringen, um für Programmieren zu begeistern und digitale Kompetenzen zu stärken.
Als zentrale landesweite Initiative zur Medienkompetenzförderung steht MedienFokus BW (ehem. Kindermedienland) unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten für eine starke Allianz mit pädagogischen Institutionen und medienpolitischen Akteuren. Ziel ist es, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Land in allen Altersstufen zu stärken und gemeinsam die Weichen für eine gut informierte und medienkompetente Gesellschaft zu stellen.
Mit aktuell 74 Mitgliedern ist der Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg e. V. idealer Netzwerkpartner der Code Week BW. Mit dem zentralen Satzungsziel der MINT-Jugendbildung vereint der natec Landesverband unter dem Motto „Verbinden. Unterstützen. Fördern.“ außerschulische Bildungseinrichtungen und eine geballte MINT-Kompetenz. Schülerforschungszentren, Schülerlabore, Hochschulen, Vereine und Verbände, Museen, Science Center und Unternehmen stellen ein breites Portfolio an pädagogisches Konzepten, innovativen Formaten und umfangreichen Erfahrungen.
Der natec Landesverband sieht speziell in der Unterstützung der Code Week als ursprüngliche Graswurzelbewegung, aus der eine bundesweite Coding-Community entstanden ist, das gemeinsame Ziel der Jugendbildung und der gesellschaftlichen Aufgabe der MINT-Nachwuchsförderung. Die spielerische Heranführung Kinder und Jugendlicher an die digitale Themen, Künstliche Intelligenz und die Systeme der Zukunft stellt für den natec Landesverband die Grundlage und den Mehrwert des gemeinsamen landesweiten Engagements dar.
Die Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) bietet als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein vielfältiges Studienangebot in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Sozialwesen. Mit über 30 Bachelor- und Masterstudiengängen zeichnet sie sich durch einen starken Praxisbezug und engen Kontakt zwischen allen Akteuren aus. Internationale Partnerschaften ermöglichen den Studierenden wertvolle interkulturelle Erfahrungen und bereiten sie optimal auf den globalen Arbeitsmarkt vor. Gleichzeitig pflegt die RWU eine familiäre Atmosphäre, die eine individuelle Betreuung und ein unterstützendes Lernumfeld fördert.
Als Regiohub für die Region Südwürttemberg im Rahmen der Code Week Baden-Württemberg übernimmt die RWU eine zentrale Rolle bei der Förderung digitaler Kompetenzen. Sie koordiniert lokale Initiativen, organisiert Veranstaltungen und bietet Workshops an, um Menschen aller Altersgruppen für das Programmieren und Tüfteln zu begeistern. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und die Nutzung ihres Netzwerks trägt die RWU maßgeblich zur Verwirklichung der Ziele der Code Week bei und stärkt somit die digitale Bildung in der Region.
In der experimenta in Heilbronn entdecken Jung und Alt Wissenschaft, Technik und spannende Alltagsphänomene auf besonders lebendige Weise. Das Science Center lädt dazu ein, Antworten auf große und kleine Fragen spielerisch selbst zu finden: Wie fühlt es sich im Auge des Sturms an? Was ist beim Gleitschirmfliegen wichtig? Und landet ein Brot wirklich immer auf der Butterseite? Besucherinnen und Besucher können an 275 Mitmachstationen experimentieren, forschen, gestalten und staunen. Der Clou: Der digitale Rucksack, ein Ticket-Armband mit RFID-Chip, speichert an vielen Stationen selbst kreierte Bilder, Filme oder Musik, die später wieder abgerufen werden können.
Magische Momente erlebt das Publikum im Science Dome. Die einzigartige Kombination aus Kino, Planetarium und Showbühne begeistert mit Wissensshows, Theaterstücken und 360-Grad-Filmen. Mit großer Kuppelfläche und drehbarer Zuschauertribüne wird Wissen hier zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Keine Grenzen gibt es in der Sternwarte ganz oben auf der der experimenta. Und im Experimentaltheater lernen Kinder wissenschaftliche Phänomene in eigens entwickelten Show- und Mitmachformaten altersgerecht und unterhaltsam kennen.
Wohl zu den faszinierendsten Klassenzimmern gehören die experimenta-Labore. Ein eigenes Team aus erfahrenen Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leitet die Kurse an, die zu eigenen Forschungsfragen animieren. Für junge Menschen ist der Maker Space konzipiert, der Raum und Ausstattung bietet, um zu tüfteln, zu entwickeln und zu gestalten.
Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland und bietet eine Zeitreise durch 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte auf rund 9.000 Quadratmetern Fläche. Maschinen werden in Aktion gezeigt, um einen lebendigen Eindruck einstiger Arbeitswelten zu vermitteln. Vorführtechniker erklären Arbeitsabläufe und beantworten individuell die Fragen der Besuchenden, die erleben, wie zum Beispiel Papier geschöpft wird oder in der Weberei Textilien gefertigt werden. Mit dem Smartphone und Augmented Reality taucht man in die Mediengeschichte ein und schaut beispielsweise einem virtuellen Telegrafenarbeiter beim Erklimmen des aufgestellten Masts zu. Eine besondere Attraktion ist der humanoide Roboter Paul, der regelmäßig für die Besuchenden tanzt.
In der Mitmach-Ausstellung „Elementa“ kann man selbst aktiv werden und Erfindungen ausprobieren, etwa zur Optik, Mechanik oder Elektrotechnik. Dort wird auch die Zukunft erlebbar. Highlights: in der „Sturmkammer“ Extremwetter-Phänomenen erleben – mit Windgeschwindigkeiten von 100 km/h!, mit einer digitalen Schwarmintelligenz interagieren oder in virtueller Realität der Mondoberfläche einen Besuch abstatten.
Die Code Week Baden-Württemberg ist Teil der EU Code Week, 2013 ins Leben gerufen und unterstützt von der Europäischen Kommission. Jedes Jahr organisieren Freiwillige in ganz Europa Zehntausende Veranstaltungen rund ums Programmieren und Tüfteln.
Die Code Week Deutschland ist seit 2014 aktiv, drei ehrenamtliche Code-Week-Ambassadors in Berlin sind Ansprechpartner für alle, die in Deutschland im Rahmen der Code Week Aktivitäten auf die Beine stellen wollen.